Archive for April, 2011

Für Existenzgründer

Author: Johannes

Der Weg in eine eigene Existenz fernab jeglicher Angestelltenverhältnisse hat auch immer etwas mit dem Zurücklassen alter und möglicherweise auch vertrauter Dinge zu tun.

Ein schönes Bild und einen schönen Spruch hierzu habe ich bei http://sprechblase.wordpress.com/ gefunden. Das sollte nicht nur für Existenzgründer ein wegweisender Spruch sein, sondern auch für alle, die ein Unternehmen erfolgversprechend führen wollen.

Hiermit meine ich nicht Arbeitsbedingungen, die sind wohl genauso schlecht oder gut wie in unseren Nachbarländern. Vielmehr geht es darum, welchen Preis Unternehmen für ihre Angestellten zahlen müssen und das ist weniger, als in den Nachbarländern.

Genug Grund für Gewerkschaften, erneut ihren Unmut zu äußern.

Das statistische Bundesamt teilet mit, dass 29,20 Euro in der Privatwirtschaft von Arbeitgebern gezahlt werden müssen. Das bringt Deutschland im Bezug hierauf auf Rang sieben innerhalb Europas.

Doch selbstverständlich gibt es auch günstigere Arbeit, wie beispielsweise in Osteuropa, das ist gar keine Frage.

Grundsätzlich aber denke ich, dass der Aufschwung und unser Wirtschaftswachstum auf lange Sicht eine Verbesserung bringen werden in Sachen Lohn und Gehalt. Ich hoffe natürlich, ich täusche mich hier nicht.

 

Ja, in jedem Zustand muss es auch einen oder gleich mehrere Verlierer geben. Im jetzigen Fall sind es die Zeitarbeitsfirmen, die aufgrund der verbesserten Arbeitsmarktsituation einfach keine Leute mehr finden, die für sie arbeiten möchten.

Man sieht hieran sehr gut, dass Zeitarbeit einfach nur eine Überbrückung darstellt und dass sie keinesfalls eine Grundlage für ein gesichertes Einkommen ist. So sehr sich das die betroffenen Unternehmen auch wünschen würden, denn ihre Grundlage ist es.

Tja, so ists

Author: Johannes

Ein kleiner Gedanke zu meinem Blog, wenn auch kein positiver. Der Pixelökonom (http://pixeloekonom.wordpress.com) brachte mich darauf.

Es ist demnach in der Tat so, dass Wirtschaftsblogs es wirklich schwer haben. Nur wenige sind wirklich erfolgreich und der Rest versucht, möglichst viele Leser auf sich zu vereinen. Häufig sind diese Leser aber nur kurzzeitig verirrte Surfer, die dann auf Nimmerwiedersehen am Horizont verschwinden.

Für mich ist das ein wirklich blöder Umstand, da ich ja nicht umsonst über Wirtschaftsthemen blogge. Es interessiert mich und ich hoffe, es interessiert auch andere.

So stehe ich weiterhin für unsere Wirtschaftsblogs ein, auch wenn mich das nicht so erfolgreich macht, wie mit einem Musik- oder Modeblog.

 

Der Dax bebt mit

Author: Johannes

Jetzt, wo es in Japan ein weiteres Nachbeben gegeben hat, stürzt auch der Dax wieder ein wenig ab. Mit knapp 0,7 Prozent weniger steht er jetzt bei knapp 7170 Punkten.

Doch nicht nur das Nachbeben in Japan ist hierfür verantwortlich, sondern auch das Zögern der Aktionäre, die lieber noch auf den Beginn der Berichtssaison in Amerika warten wollen.

Wer heute nicht viel von seiner Altersvorsorge will und meint, er müsse sich nicht wirklich darum kümmern, der wird schon ziemlich bald vor einem ganz schön großen Problem stehen. Die wenigsten Mensch wissen nämlich, wie schlecht es tatsächlich um die gesetzliche Rente bestellt ist und dass man mit ihr einen Lebensstandard niedrigster Güte schon fast nicht mehr halten kann.

Ich kann hierzu nur sage, dass man sich nicht nur um die eigene Altersvorsorge kümmern sollte, sondern dass man auch abwägen sollte, welche Produkte aus der Finanzwelt man an sich und die eigene Zukunft heranlässt.

Das ist gerade jetzt nach der Wirtschaftskrise ohnehin ein ganz großes Thema, weil kaum mehr einer ein richtig festes Vertrauen in Unternehmen oder Aktien hat. Und in den Staat schon gar nicht.

Mein Rat für alle, die wirklich sicher sein wollen, ist, eine Immobilie zu kaufen. Natürlich eine, die man sich leisten kann und die dauerhaft nicht zur finanziellen Belastung schon vor der Rente wird. Einfach eine, die man bis zum Rentenbeginn bequem abbezahlen kann.

Die Preise bei Immobilien bleiben nämlich im Vergleich zu anderen Anlagegegenständen wirklich stabil und steigen bisweilen eher, als dass sie fallen. Man kann sich dann entscheiden, ob man die Immobilie vermietet (Vorsicht, steuerpflichtig), oder ob man selbst mietfrei darin wohnt und so Geld spart.

Zusätzlich ist ein solches Haus dann auch ein würdiges Erbe für die Nachkommen, die es weiterhin als Altersvorsorge nutzen können.